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Diakoniestation Ansbach-Nord
Bericht von der Mitgliederversammlung

 

Jahreshauptversammlung des Diakonievereins Ansbach-Nord e.V. 

Über 500 Mitglieder, „Diakoniefest 2005“, 50000 Kilometer für die Pflege

Das 500.Mitglied unterschrieb auf der Mitgliederversammlung des hiesigen Diakonievereins seine Beitrittserklärung. Dabei blieb es nicht, denn am bleichen Abend traten noch zwei weitere Personen in den Verein ein, so dass jetzt 502 Personen die Arbeit der Diakoniestation unterstützen.

Nach etlichen zum Teil finanziell sehr schlechten Jahren nannte Wolfgang Schur vom Diakonischen Werk Ansbach, der die Geschäfte des Vereins und der Station besorgt, erfreuliche Zahlen. Wenn man die Unterstützung der Mitgliedsbeiträge, die immerhin rund 10000 Euro ausmacht, und die Zuschüsse verschiedener Träger einrechnet, dann schließt die Bilanz  der Diakoniestation und des Vereins mit einem Überschuss von rund 18200 Euro. Dies sei eine erfreuliche aber auch notwendige Entwicklung. Denn in den folgenden Jahren müsse unbedingt die alten Fahrzeuge der Station durch neue ersetzt werden, es wird Geld für eine Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit und für die Vor- und Nachbereitung des Projektes „Diakoniefest 2005“ gebraucht werden, erläuterte Pfarrer Johannes Wachowski, Vorsitzender des Vereins.

In seinem Bericht informierte der erste Vorsitzende die Mitgliederversammlung im Gasthaus Böller darüber, dass im nächsten Jahr ein Diakoniefest mit dem Titel „Diakoniefest 2005“ rund um die Diakoniestation in Wernsbach gefeiert werden soll. Äußerer Anlass ist das 15-jährige Bestehen der Diakoniestation. Im Mittelpunkt soll aber nicht das kleine Jubiläum, sondern die diakonischen Arbeit stehen. Rund um den Festtermin soll für die Arbeit der Diakoniestation geworben werden. Ziel sei es im Jahr 2005 50 neue Mitglieder zu gewinnen, so Pfarrer Wachowski. Herr Landrat Rudolf Schwemmbauer hat bereits die Schirmherrschaft dafür übernommen. Außerdem haben die „drei Gründungs(pfarr)väter“, Pfarrer Hensel, Pfarrer Speiser und Pfarrer Fuchs zugesagt den Festgottesdienst zu gestalten, wenn terminlich und gesundheitlich möglich ist.

Die Stationsleiterin, Schwester Marianne Scholl, betonte in ihrem Jahresbericht, dass der große Vorteil der Diakoniestation die 100-prozentige Fachpersonalquote sei. Alle Pflegekräfte sind ausgebildete Krankenschwestern mit zum Teil Zusatzausbildungen. Außerdem bilden sie sich regelmäßig fort. Hinzu kommt, dass eine geringe Personalfluktuation herrsche, die eine Kontinuität in der Pflege gewährleiste. In ihrem Bericht nannte die Stationsleiterin einige Zahlen: Im Jahr 2003 wurden 12354 Hausbesuche gemacht – 3991 als im Vorjahr - und es fanden 57 Beratungsbesuche statt. Die 13 Mitarbeiterinnen der Diakoniestation fuhren dafür rund 50000 Kilometer. Zu beobachten sei, so Marianne Scholl, dass die Krankenkassen immer mehr Leistungen kürzten. Der Anteil der Krankenkassen sank im Jahr 2003 von 12,41 auf 11,25 Prozent, die der Pflegekassen von 76,31 auf 66,21 Prozent. Das bedeute, dass immer mehr Patienten für die häusliche Pflege zuzahlen müssen. Besonders hob Marianne Scholl hervor, dass die Mitarbeiter der Diakoniestation alles tun, damit Menschen würdevoll in ihrer häuslichen Umgebung aus dem Leben scheiden können.

Heinz Hecht, der zweite Vorsitzende des Vereins, danke den Schwestern für ihre wichtige Arbeit und lobte deren Einsatz. Er wisse, dass es nicht einfach ist, in der Pflege zu arbeiten und dass die Schwestern auch viel unentgeltliche Arbeit leisteten. Als kleines Zeichen des Dankes übereichte er jeder Schwester eine Glasrose und wünschte allen Gottes Segen für die weitere Arbeit.

Ihr Johannes Wachowski, 1.Vorsitzender

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